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Haus & Grund News:

Nur was tatsächlich verbraucht wird, kann eingespart werden

Haus & Grund: Vorrang für freiwillige individuelle Sanierungsfahrpläne

Als „verpasste Chance" bezeichnete Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke heute in Berlin den Entwurf des sogenannten Gebäudeenergiegesetzes. In diesem Gesetz sollen die bereits geltenden energetischen Anforderungen an Gebäude zusammengefasst werden. Danach will die Bundesregierung weiterhin am Energiebedarfsausweis für Wohngebäude festhalten. „Der Energieausweis auf Basis des theoretischen Energiebedarfs eines Gebäudes hat sich als irreführend und damit als nutzlos erwiesen. Der errechnete Bedarf entspricht nur selten dem gemessenen Verbrauch. Es gibt keine vernünftigen Gründe, hieran weiter festzuhalten“, kritisierte Warnecke. Das Gebäudeenergiegesetz soll in dieser Woche im Bundeskabinett behandelt werden.

„Geplant ist die Einführung von neuen Effizienzklassen. Außerdem sollen Vor-Ort-Begehungen oder alternativ die Übersendung von Fotos Pflicht werden. All diese Instrumente sind jedoch nicht geeignet, die Qualität der Energieausweise, ihre Aussagekraft und ihre Anreizwirkung für Investitionen in energetische Modernisierungen zu verbessern“, gab Warnecke zu bedenken. Er plädierte dafür, für bestehende Wohngebäude den Verbrauchsausweis als Standardausweis zu etablieren und den freiwilligen, individuellen Sanierungsfahrplan zu fördern. „Nur was tatsächlich verbraucht wird, kann durch energetische Modernisierungen eingespart werden“, betonte Warnecke.

Hintergrund: Wer ein Gebäude oder ein Gebäudeteil verkaufen, vermieten, verpachten oder verleasen will, muss dafür einen Energieausweis ausstellen lassen. Energieausweise werden als gesetzlicher Standard auf Basis eines errechneten Energiebedarfs gefertigt. Unter bestimmten Voraussetzungen können die tatsächlich verbrauchten Energiemengen herangezogen werden. Der Energieausweis soll Eigentümer und Mieter darüber informieren, wie viel Energie ein Gebäude benötigt. Zudem soll er den Eigentümern Hinweise für energetische Modernisierungen liefern. Nach den Ergebnissen eines von Haus & Grund durchgeführten Praxistests sind bei der Ermittlung des theoretischen Energiebedarfs Unterschiede von bis zu 50 Prozent möglich. Diese Differenzen sind auf komplexe Berechnungsalgorithmen, die unterschiedliche individuelle Einschätzung der energetischen Qualität eines Gebäudes bei der Bestandaufnahme durch den Energieberater, aber auch auf Fehler in der Berechnung der Gebäudenutzfläche zurückzuführen. Nach den Erfahrungen von Haus & Grund ist zudem der berechnete Energiebedarfskennwert bei bestehenden Gebäuden oft größer als der auf den Verbrauchsmessungen beruhende Energieverbrauchskennwert.

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Haus & Grund fordert: Grunderwerbsteuer senken!

Finanzierung ist für die Länder möglich

Der Hauseigentümerverband Haus & Grund Deutschland hat heute in Berlin gefordert, die Grunderwerbsteuer zu senken. Anlässlich der Vorstellung einer im Auftrag der FDP-Fraktionsvorsitzendenkonferenz erstellten Studie des IW Köln zur Reform der Grunderwerbsteuer sagte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke: „Wer gerade jungen Familien den Erwerb von Wohneigentum erleichtern will, kommt an niedrigeren Grunderwerbsteuersätzen nicht vorbei. Es macht wenig Sinn, den Familien das Geld über eine hohe Grunderwerbsteuer zu nehmen und es ihnen anschließend über andere Kanäle wieder zu geben.“

Der Verbandspräsident wies zudem darauf hin, dass die Länder eine Steuersenkung nicht mit Hinweis auf dann fehlende Einnahmen ablehnen können. „Es darf nicht sein, dass Unternehmen im Rahmen von Share Deals beim Immobilienerwerb gar keine Steuern zahlen und junge Familien, die ein Eigenheim kaufen möchten, dieses Steuerprivileg finanzieren müssen. Das ist weder sozial noch gerecht“, unterstrich Warnecke. Würde dieses Privileg fallen, könnte aus den dadurch entstehenden Mehreinnahmen der Steuersatz für alle gesenkt werden.

Hintergrund: Fast alle Länder drehen an der Grunderwerbsteuerschraube, seit sie 2006 die Möglichkeit dazu erhalten haben. Fünf Länder haben den Steuersatz seit 2006 von 3,5 auf 6,5 Prozent nahezu verdoppelt, zuletzt Thüringen im Januar 2017. Für den Eigenheimkauf benötigen die allermeisten, vor allem junge Familien, einen Kredit. Die Grunderwerbsteuer kann aber nicht von der Bank mitfinanziert werden. Folge: Grunderwerbsteuern muss der Käufer direkt aus seinem Eigenkapital zahlen. Das vermindert den Eigenkapitalanteil, den der Käufer bei der Finanzierung einbringen kann. Dadurch verteuert sich der Kredit, da für die Bank das Risiko steigt. Im Extremfall wird der Kredit aufgrund der neuen strengeren Kreditvorgaben unter Umständen gar nicht bewilligt. Auch insofern behindert die Grunderwerbsteuer die Wohneigentumsbildung massiv.

» Download: Studie des IW Köln

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Beim Bauen auf der sicheren Seite:

Kostenlose Bauvertragsmuster von Haus & Grund und ZDB aktualisiert

Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) haben ihr gemeinsames Muster eines Bau- und Handwerkervertrags an jüngste Gesetzesänderungen angepasst. Neu aufgenommen wurde die seit Anfang Februar geltende Pflicht für Bau- und Handwerksunternehmen, bei Abschluss eines Vertrages den Verbraucher darüber zu informieren, ob er bereit oder nicht bereit ist, im Streitfall an einer Verbraucherschlichtung teilzunehmen. Die aktualisierten Vertragsmuster können ab sofort kostenlos als PDF-Datei unter www.hausundgrund.de heruntergeladen und direkt am Bildschirm ausgefüllt werden.

Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke erklärte dazu: „Mit diesen Verträgen stehen Anbietern und Nachfragern von Bauleistungen zwei ausgewogene und rechtssichere Verträge zur Verfügung. Die Verträge sorgen für ein hohes Maß an Sicherheit und gegenseitiges Vertrauen beim Bauen.“

Bei der Überarbeitung wurden die Vertragsmuster noch einmal anwenderfreundlicher gestaltet. Interessierten steht zum einen ein Bauvertrag für die Beauftragung von Handwerkerleistungen, wie beispielsweise Zimmererarbeiten, Fassadenarbeiten oder Fliesenarbeiten zur Verfügung. Zum anderen gibt es weiterhin auch einen Einfamilienhaus-Bauvertrag für die Beauftragung eines Bauunternehmers mit der Errichtung eines Einfamilienhauses auf dem Grundstück des Eigentümers. Zu beiden Verträgen gehören ausführliche Informationen, die wichtige Tipps zum richtigen Ausfüllen der Verträge geben.

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Stadtumbau – eine gesamtdeutsche Aufgabe

Haus & Grund fordert Stärkung kleiner und mittlerer Städte

„Die Zusammenführung der Städtebauförderungsprogramme Stadtumbau Ost und West ist sinnvoll und zeigt, dass hier eine gesamtdeutsche Aufgabe bewältigt werden muss.“ Das sagte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke heute bei einem Fachgespräch im Bauausschuss des Bundestages.

Aus der Sicht der privaten Immobilieneigentümer ist bei der zukünftigen Ausgestaltung des Programms darauf zu achten, dass es zielgerichteter als bisher die Attraktivität von kleinen und mittleren Städten steigert. Dies sei vor dem Hintergrund der verstärkten Zuwanderung nach Deutschland und der erhöhten Nachfrage nach Wohnraum in den Ballungsgebieten wichtig. Nur so könnten die aktuell begehrten Städte dauerhaft entlastet werden. Warnecke appellierte an die Kommunen, stärker zusammenzuarbeiten: „Die Suche nach Lösungen darf nicht an Verwaltungsgrenzen haltmachen“, forderte er.

Der neben der Sanierung und Sicherung von Altbauten geförderte Rückbau von Wohnraum sollte nach Auffassung von Haus & Grund fortgeführt werden. „Dabei muss jedoch der gesamte Wohnungsmarkt im Blick bleiben. Der Rückbau darf nicht nur die Situation einiger weniger Eigentümer verbessern“, gab Warnecke zu bedenken.

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Wohnen in Deutschland: Politischer Nachmittag von Haus & Grund Deutschland

Eigentümerverband diskutiert aktuelle Herausforderungen

Wohnen in Deutschland – unter diesem Motto stand der heutige Politische Nachmittag des Eigentümerverbandes Haus & Grund Deutschland. Präsident Kai Warnecke diskutierte vor über 200 geladenen Gästen im Atrium der Deutschen Bank in Berlin mit Dorothee Bär MdB (CSU), Christian Dürr MdL (FDP), Christian Kühn MdB (Bündnis 90/Die Grünen) und Ulli Nissen MdB (SPD). Sascha Hingst, Fernsehmoderator beim rbb, führte durch die Veranstaltung.

In der Diskussion ging es vor allem um die Entlastung der Wohnungsmärkte in den boomenden Großstädten. Dass die ländlichen Räume dabei eine entscheidende Rolle spielen, war auf dem Podium unbestritten. Kontrovers diskutiert wurde die Frage, wie diese Regionen attraktiver gestaltet werden können. Die Podiumsgäste erörterten zudem, wie die Energiewende im Gebäudebestand auf der einen und günstiges Wohnen auf der anderen Seite in Einklang gebracht werden können.

» Mehr zum Politischen Nachmittag

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Eigenbedarfskündigung: SPD-Vorschlag verschärft Wohnungsknappheit

Vorschläge sollen vom eigenen Fehlverhalten ablenken

Aktuellen Medienberichten zufolge plant die SPD, die Kündigungsmöglichkeiten von Vermietern wegen Eigenbedarfs deutlich zu beschränken. Haus & Grund Deutschland warnte heute in Berlin vor der Umsetzung dieser Pläne. „Der Vorschlag würde die Situation auf dem Wohnungsmarkt verschärfen“, kommentierte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke. Der Wohnungsneubau werde überwiegend von privaten Eigentümern getragen. Der Neubau käme zum Erliegen, wenn die Bürger keine Perspektive sähen.

Der Verband befürchtet, dass weniger in die Errichtung von Mietwohnungen investiert wird, weil Mietwohnungen häufig gebaut und erworben würden, um diese später bei Bedarf selber nutzen zu können. Die Mietwohnung soll für viele Eigentümer später einmal möglicher Altersruhesitz sein oder für erwachsene Kinder zur Verfügung stehen. „Die SPD macht hier in zweifacher Hinsicht Politik gegen die Bürger: gegen die Mieter und gegen diejenigen, die eine Mietwohnung zur späteren Selbstnutzung erwerben wollen“, merkte Warnecke an.

Die Vorschläge der SPD zur Entlastung von Wohnungskäufern seien nach Ansicht von Haus & Grund populistisch, zumal die Käufer von Mietwohnungen davon nicht profitieren sollen. „An allen Ecken und Enden macht der Staat das Wohnen teurer – vor allem durch die steigende Grunderwerbsteuer auch in den von der SPD regierten Bundesländern. Die Kosten für den Notar und für den Grundbucheintrag zu pauschalieren ist Augenwischerei und kompensiert die steigenden Grunderwerbsteuersätze nicht einmal ansatzweise“, betonte Verbandspräsident Warnecke.

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Sanierungsquote deutlich höher als bisher angenommen

Keine statistische Erfassung von Sanierungsmaßnahmen

Die Anzahl der energetisch sanierten Wohngebäude ist deutlich höher als bisher angenommen. Zu dieser Einschätzung kommt der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Er beruft sich dabei auf eine aktuelle Veröffentlichung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). „Über 80 Prozent der Wohneinheiten gehören privaten Einzeleigentümern. Diese investieren eher kleinteilig und bezahlen die Maßnahmen in den meisten Fällen aus eigenen Mitteln. Solche Investitionen werden jedoch nirgendwo und von niemandem erfasst“, kommentierte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke heute in Berlin.

Das BBSR hat in einer im Dezember veröffentlichten Analyse festgestellt, dass Sanierungsfortschritte im Gebäudebereich derzeit nicht gemessen werden können. „Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die viel zitierte Sanierungsrate in ihrer jetzigen Form kaum als politische Zielvorgabe geeignet ist“, so die Autoren. In der politischen Debatte wird meist eine Sanierungsrate von knapp einem Prozent unterstellt. Grundlage dieser Zahl sind laut BBSR Daten aus den Jahren 2005 bis 2008 von lediglich 0,5 Promille des Gesamtbestands an Wohngebäuden. Dabei seien beispielsweise Heizungsmodernisierungen gar nicht berücksichtigt worden.

Die Bundesregierung fordert von den Hauseigentümern mindestens eine Verdopplung der Sanierungsquote, damit die Klimaschutzziele der Regierung bis 2050 erreicht werden. „Wahrscheinlich haben wir diese Quote längst erreicht. Die Bundesregierung muss endlich aufhören, mit falschen Zahlen Druck auf die Eigentümer auszuüben“, forderte Warnecke.

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Verwalten ist mehr, als Sie sehen

Was tut der Verwalter?

Der ehemalige Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau Dr. O. Schneider, hat das Berufsbild des Verwalters treffend formuliert:

Der Verwalter hat eine Vielzahl von Aufgaben zu bewältigen. Er hat für bestimmte Angelegenheiten kraft Gesetzes die Stellung eines Vertreters der Eigentümer- gemeinschaft, er leitet die Wohnungseigentümerver- sammlung, er ist verantwortlich für die Durchführung der Beschlüsse der Wohnungseigentümer, für die Durchführung der Hausordnung und für die immer wichtiger gewordene ordnungsgemäße Instandhaltung des gemeinschaftlichen Eigentums.

Die Vielfalt dieser Aufgaben erfordert Qualifikation und Erfahrung auf den verschiedenen Gebieten. Dies reicht von rechtlichen bis hin zu technischen Fragen. Zugleich erfordert diese Tätigkeit viel psychologisches Einfühlungsvermögen und Verhandlungsgeschick, um die Interessen der verschiedenen Wohnungseigentümer auf einen Nenner zu bringen.

Der Verwalter ist schließlich auch der Mittler im oft schwierigen Spannungsfeld zwischen Eigentümer und Mieter.